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Deutschland-Pokal Schüler: Platz neun und zehn für das Saarland

Julian Gimler (links) mit Etienne Opdenplatz (vorne) im Doppel (Foto: Petra Koschyk-Sander)

Nicht ganz gereicht für die Endrunde der besten acht Mannschaften hat es sowohl für die Schülerinnen- als auch für die Schüler-Auswahl des Saarländischen Tischtennisbundes bei Deutschland-Pokal der Altersklasse der Schüler/innen (U15), der in der Hardtberghalle an der Gaußstraße in Bonn ausgetragen wurde.

Die Schülerinnen in der Besetzung Karina Gefele (TTV Niederlinxweiler), Sarah Badalouf (DJK Saarbrücken/Rastpfuhl), Magdalena Hübgen (TTC Wemmetsweiler) und Mia Federkeil (SV Remmesweiler) bekamen es in der Vorrundengruppe 3 mit dem Tischtennisverband Schleswig-Holstein und dem Sächsischen Tischtennisverband zu tun.

In ersten Spiel gegen die Auswahl Schleswig-Holsteins führten die Saarländerinnen nach Einzelsiegen von Badalouf, Gefele und Hübgen bereits mit 3:0, ehe die Norddeutschen den Spieß herumdrehten und bis auf 3:3 aufholten. Doch im letzten Einzel der Begegnung machte Magdalena Hübgen mit einem 3:0-Erfolg gegen Jule Meyer den 4:3-Endstand perfekt. Gegen den Sächsischen Tischtennisverband gab es dagegen einen souveränen 4:1-Sieg für die Saarländerinnen, bei den Karina Gefele mit zwei Erfolgen über Leonie Hildebrandt und Emily Kaden glänzte. Dadurch erreichten sie als Gruppensieger die Zwischenrunde, wo es um den Einzug in die Endrunde der besten acht Mannschaften, den so genannten A-Pool, ging. Mit 2:4 mussten sich Gefele, Badalouf und Hübgen den Brandenburgerinnen geschlagen geben. Einmal mehr Karina Gefele steuerte zwei Siege im Einzel gegen Alina Schön und Chiara Baltus bei, doch Sarah Badalouf gegen Baltus und Magdalena Hübgen gegen Schön mussten sich knapp im Entscheidungssatz geschlagen geben.

Im so genannten B-Pool, der Trostunde, konnte die Mannschaft trotzdem noch den 10.Rang erspielen. In einer hochdramatischen Partie gegen Sachsen, die in der Vorrunde mit 4:1 bezwungen wurde, reichte es zu einem 4:3-Erfolg. Im Spiel um Platz neun erwies sich Thüringen als zu stark. 1:4 endete diese Begegnung zu Ungunsten der Saarländerinnen, für die Karina Gefele mit ihrem 3:0 über Emma Eisenblatt den Ehrenpunkt holte.

Einen Platz besser als die Schülerinnen schnitten die Schüler ab, die am Ende Neunte wurden. Das Quartett Julian Gimler (TTG Fremersdorf-Gerlfangen), Mathias Hübgen (TTC Wemmetsweiler), Etienne Opdenplatz (ATSV Saarbrücken) und Til Sander (TTC Berus) hatten in der Vorrundengruppe 1 mit Mannschaften aus Bayern, Sachsen und dem Westdeutschen Tischtennisbund einen schweren Stand. Trotzdem hielten sie gut mit und hätten durchaus das eine oder andere Spiel gewinnen können. Gegen den Bayerischen Tischtennisverband unterlagen die Saarländer trotz eines stark aufspielenden Mathias Hübgen, der Niclas Reindl und Petros Sampakidis bezwang, mit 2:4.

Während gegen den Westdeutschen Tischtennisverband beim 0:4 keine Chance bestand, hätte bei der 3:4-Niederlage gegen Sachsen sogar ein Sieg eingefahren werden können. Als Gruppenletzter bekam man es dann in der Zwischenrunde mit Schleswig-Holstein zu tun. 1:4 mussten sich die Saarländer den Norddeutschen letztlich beugen. Lediglich Mathias Hübgen gelang ein Einzelsieg. Damit wurde die Endrunde der besten acht Mannschaften verpasst und es ging in der Trostrunde nur noch um den neunten Platz. Nach zwei deutlichen 4:0- Erfolgen gegen Bremen und Brandenburg, zeigten Hübgen, Opdenplatz und Gimler im Spiel um Platz neun gegen Berlin eine tolle Leistung zum Abschluss des Turniers und siegten mit 4:2. 

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